Das Wichtigste in Kürze
- Der SCHUFA-Score beschreibt die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern auf Basis umfangreicher Vertrags- und Zahlungsdaten, die die SCHUFA sammelt.
- Er liegt nach dem neuen Berechnungssystem seit März 2026 zwischen 100 und 999 Punkten. Je höher der Wert, desto besser die Kreditwürdigkeit.
- Positives Zahlungsverhalten und stabile Verträge verbessern den Score; Zahlungsstörungen und zu viele Kredite verschlechtern ihn.
- Verbraucher können ihren Score auf der Website der SCHUFA einsehen. Sie haben ein Recht auf kostenlose Auskunft und können Fehler korrigieren lassen. Außerdem gelten feste Löschfristen.
Was ist der SCHUFA-Score?
Der SCHUFA-Score wird von der SCHUFA berechnet und soll Ihre Bonität sowie die statistische Wahrscheinlichkeit widerspiegeln, mit der Sie einen Kredit bedienen. Die SCHUFA sammelt dafür Daten von Verbrauchern und wertet sie aus. Ihre Informationen erhält sie von rund 9.500 Vertragspartnern. Dazu gehören:
- Banken und Sparkassen
- Leasingunternehmen
- Versandhandelsunternehmen
- Telekommunikationsanbieter
Zusätzlich sammelt die SCHUFA Daten aus öffentlichen Schuldnerverzeichnissen und anderen öffentlichen Bekanntmachungen. Auf Basis der gesammelten positiven und negativen Einträge errechnet die SCHUFA den SCHUFA-Score zur Bewertung. Dieser Wert liegt zwischen 100 und 999 Punkten. Je höher der SCHUFA-Score ist, desto höher wird die Kreditwürdigkeit einer Person eingeschätzt.
Was wird positiv für den Bonität-Score bewertet?
Einträge über ein Girokonto, Mobilfunkverträge mit Laufzeit, Leasingverträge, Ratenkredite oder Versandhandelskonten gelten – in einem üblichen Maß – grundsätzlich als positive Einträge. Sie weisen darauf hin, dass Banken und Unternehmen Ihnen Vertrauen entgegenbringen und Sie für kreditwürdig halten. Je länger Sie ein Konto oder eine Kreditkarte ohne Zahlungsprobleme besitzen, desto besser ist es für die Bewertung.
Was wird negativ für den Bonität-Score bewertet?
Wenn Sie kein Girokonto führen, erhalten Sie weniger Punkte und der SCHUFA-Score sinkt. Mehrere Girokonten und häufige Kontowechsel stuft die SCHUFA ebenfalls negativ ein. Gleiches gilt für Kreditkarten: Eine oder zwei Kreditkarten zeigen, dass Anbieter Sie für kreditwürdig halten. Zu viele Kreditkarten führen dagegen zu einer Herabsetzung des SCHUFA-Scores. Auch die Nutzung der Teilzahlungsfunktion von Kreditkarten kann die SCHUFA-Score Bewertung negativ beeinflussen. Nachteilig wirken sich auch durch die Bank gekündigte Kredite oder Konten, Zahlungsausfälle, Mahnverfahren oder Einträge in öffentlichen Schuldnerverzeichnissen aus.
„Mit dem neuen Score im SCHUFA-Account haben Verbraucherinnen und Verbraucher die Möglichkeit, jederzeit kostenlos und digital ihre bei der SCHUFA gespeicherten Daten einzusehen und ihren Score selbst nachzurechnen.... Denn Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Datenkontrolle sind uns für die neue SCHUFA besonders wichtig.“
(Tanja Birkholz, Vorstandvorsitzende der SCHUFA)
Vorsichtig sollten Sie mit Kreditanfragen sein. Der SCHUFA-Score kann sich durch Kreditanfragen nämlich verschlechtern: Hier stellt die Bank sofort eine SCHUFA-Anfrage, die dann auch in Ihren SCHUFA-Daten vermerkt wird. Wenn Sie sich also erst mal bei diversen Banken über die Konditionen informieren wollen, sollten Sie zunächst nur eine Konditionenanfrage stellen. Erst wenn Sie sich für ein Angebot entschieden haben, erfolgt die offizielle Kreditanfrage. Die vertragsgemäße Nutzung des Dispos hat übrigens keinerlei Einfluss auf Ihren Scorewert von der SCHUFA. Ob ein Verbraucher den Dispo in Anspruch nimmt, wird die Bank nämlich nicht an die SCHUFA melden.
Wie wird der SCHUFA-Score ermittelt?
Wenn Sie ein Konto eröffnen oder ein Auto leasen möchten, enthält der Vertrag für gewöhnlich eine SCHUFA-Klausel. Indem Sie den Vertrag unterschreiben, stimmen Sie zu, dass Ihre Daten an die SCHUFA übermittelt werden dürfen. Bei Versandhändlern ist die SCHUFA-Klausel meist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthalten, denen Sie vor einer Bestellung zustimmen müssen.
Ein Eintrag bei der SCHUFA wird auch erstellt, wenn Sie:
- ein Girokonto eröffnen
- eine Kreditkarte beantragen
- einen Kredit anfragen
- einen Kredit aufnehmen
- einen Handyvertrag abschließen oder ein Handy finanzieren
- ein Fahrzeug finanzieren
- den Stromanbieter wechseln
- Ratenzahlung für einen größeren Kauf vereinbaren (z. B. für Möbel oder Elektroartikel)
Neben persönlichen Daten wie Namen, Geburtsdatum und Anschrift speichert die SCHUFA auch Informationen zur Laufzeit von Krediten, zu Zahlungsausfällen und vorzeitigen Kündigungen. Darüber hinaus gelangt die Auskunftei an Informationen zu Handyverträgen, zu Leasing- und Ratenzahlungsverträgen. Das alles fließt in den Bonität-Score ein, der anhand eines Punktesystems berechnet wird.
Berücksichtigt wird im SCHUFA-Rating außerdem, wenn Ihre Kreditkarte eingezogen wird oder Ihr Girokonto von der Bank gekündigt wird. Die SCHUFA erlangt Kenntnis darüber, wie pünktlich und zuverlässig Sie Ihre Rechnungen begleichen und ob Forderungen mehrfach angemahnt werden mussten. Sollten Sie eine Bürgschaft übernehmen, wird auch dies bei der SCHUFA erfasst.
Wie funktioniert der neue SCHUFA-Score?
Die SCHUFA hat im März 2026 den alten SCHUFA-Score durch einen neuen ersetzt. Es gibt seitdem kein System mehr, das Prozentzahlen bis 100 % ermittelt, sondern eine Skala von 100 bis 999 Punkten.
Das Prinzip dahinter ist einfach und soll für mehr Transparenz sorgen. Der neue SCHUFA-Score wird aus zwölf Kriterien berechnet. Jedes Kriterium hat eine Höchstzahl an Punkten. Es gibt mehr Punkte, wenn z. B.:
- keine Zahlungsstörungen vorliegen
- Bankverträge und Kreditkarten sehr lange genutzt werden
- in der Vergangenheit ein Kredit abgezahlt wurde
- ein laufender Immobilienkredit vorhanden ist
Die genannten Kriterien zeigen, dass die betreffende Person schon seit langer Zeit zuverlässig finanziellen Verpflichtungen nachkommt. Je höher die gesamte Punktzahl in der Addition der Kriterien ausfällt, desto höher schätzt die SCHUFA Ihre Bonität ein.
Folgende Tabelle zeigt alle zwölf Kriterien, die bei der Berechnung des SCHUFA-Scores herangezogen werden mit der maximal möglichen Punktzahl.
Kriterien und Punkteanzahl zur Bewertung der Bonität
| Score-Kriterium | Punkte im Score | Anforderung für maximale Punktzahl |
|---|---|---|
| Zahlungsstörungen | 100–264 | keine Zahlungsstörungen |
| Alter des ältesten Bankvertrages | 0–69 | älter als 20 Jahre |
| Alter der ältesten Kreditkarte | 0–81 | älter als 15 Jahre |
| Alter der aktuellen Adresse | 0–94 | älter als 20 Jahre |
| Alter des jüngsten Rahmenkredits | 0–36 | älter als 2 Jahre oder keiner |
| Anfragen und Abschlüsse für Girokonten und Kreditkarten in den vergangenen 12 Monaten | 0–117 | keine Anfragen oder Abschlüsse |
| Anfragen außerhalb des Bankenbereichs in den letzten 12 Monaten | 0–99 | keine oder eine Anfrage |
| aufgenommene Ratenkredite in den vergangenen 12 Monaten | 0–66 | keiner |
| längste Restlaufzeit aller Ratenkredite | 0–61 | bis zu 3 Jahre oder keiner |
| Kreditstatus | 0–19 | positiv erledigter Ratenkredit |
| Immobilienkredit | 0–55 | vorhanden |
| Vorliegen einer Identitätsprüfung | 0–38 | ist erfolgt |
Quelle: SCHUFA.de, Stand: 17.03.2026
Die SCHUFA aktualisiert die gespeicherten Daten quartalsweise. Hierzu zählen neben dem Score auch persönliche Daten. Das neue System mit dem Wert zwischen 100 und 999 Punkten ersetzt außerdem die Einteilung in sechs verschiedene Branchen-Scores, das bis März 2026 gültig war.
Kreditrechner
Was bedeutet mein Punktwert im neuen SCHUFA-Score?
Der neue SCHUFA-Score liegt zwischen 100 und 999 Punkten und entspricht einer Risikobewertung durch die SCHUFA. Er wird zu jedem Quartal neu berechnet. Anhand der Tabelle können Sie erkennen, wie der Wert hinsichtlich Ihres Risikos eines Zahlungsausfalls zu lesen ist.
Einteilung der Risikobewertung in fünf Score-Klassen
| Punktewert | Score-Klasse | Anteil der Personen | Risikobewertung |
|---|---|---|---|
| 776–999 | hervorragend | 62 % | geringes Risiko für Zahlungsausfälle |
| 709–775 | gut | 20 % | durchschnittliches Risiko für Zahlungsausfälle |
| 642–708 | akzeptabel | 8 % | leicht erhöhtes Risiko für Zahlungsausfälle |
| 100–641 | ausreichend | 2 % | erhöhtes bis deutlich erhöhtes Risiko für Zahlungsausfälle |
| kein Score | ungenügend | 8 % | vorhandene Zahlungsausfälle |
Quelle: SCHUFA.de, Stand: 17.03.2026
Ein SCHUFA-Score über 775 Punkten gilt dementsprechend als hervorragend, ein SCHUFA-Score von 709–775 Punkten als gut.
Wie unterscheiden sich der alte und der neue SCHUFA-Score?
Die SCHUFA will mit dem neuen Bewertungssystem transparenter werden. Auf der Website der SCHUFA steht dazu: „Die Berechnung des neuen SCHUFA-Scores basiert auf nur noch zwölf einfach nachzuvollziehenden Kriterien. Ein Punktesystem zeigt, wie stark jedes Kriterium wirkt – so lässt sich der eigene Score sogar selbst nachrechnen, ganz ohne statistisches Wissen. Damit ist der neue Score, mit allen Informationen zu seinen Kriterien und deren Gewichtung, vollständig transparent.“
Um dieses Ziel zu erreichen, wurden nicht nur die Bewertungskriterien reduziert, sondern auch der Zugang zu den eigenen Daten vereinfacht. Über einen persönlichen Account bei der SCHUFA haben Verbraucher die Möglichkeit, jederzeit die eigene Bewertung einzusehen und nachzuvollziehen. Folgende Tabelle stellt die Merkmale des alten Scores denen des neuen gegenüber.
Unterschiede zwischen dem alten und dem neuen SCHUFA-Score
| Eigenschaften | altes Score-System | neues Score-System |
|---|---|---|
| Gültigkeit | bis 16.03.2026 | ab 17.03.2026 |
| Anzahl Kriterien zur Bewertung | bis zu 100 | 12 |
| Art der Bewertung | Prozentsystem bis 100 | Punktesystem 100–999 Punkte |
| Transparenz | kaum vorhanden, sehr unübersichtlich, geheime Algorithmen | ist gegeben, einfach nachvollziehbar |
| Möglichkeit zum Einsehen für Verbraucher | einmal im Jahr kostenlos per Post + über die App von Bonify | ständig über eigenen SCHUFA-Account (Website und App) + postalisch |
| weitere Unterschiede | ein Basis-Score und mehrere Branchen-Scores | nur noch ein Score |
Wie kann ich meinen SCHUFA-Score herausfinden?
Nach § 34 des Bundesdatenschutzgesetzes haben Sie ein Recht darauf, zu erfahren, welche Daten die SCHUFA zu Ihrer Person gespeichert hat. Seit März 2026 können Sie einen persönlichen Account auf der Website der SCHUFA anlegen und dort jederzeit Ihre Daten einsehen. Das geht auch über die SCHUFA-App. Darüber hinaus können Sie eine kostenlose Datenübersicht beantragen, die Ihnen per Post geschickt wird. Wie das genau funktioniert, erklären wir Ihnen auf unserer Seite zur SCHUFA-Selbstauskunft.
Wie kann ich den SCHUFA-Score korrigieren?
Es kann vorkommen, dass die Daten der SCHUFA fehlerhaft sind oder ältere Einträge entgegen der Regel noch nicht gelöscht wurden. Dann ist es Ihr gutes Recht, die betreffenden Einträge berichtigen, löschen oder sperren zu lassen. Das geht online in Ihrem SCHUFA-Account oder schriftlich per Post. In diesem Fall erläutern Sie den Sachverhalt schriftlich, legen zur Beweisführung kopierte Dokumente bei und wenden sich damit an:
SCHUFA Holding AG
Privatkunden ServiceCenter
Postfach 103441 in 50474 Köln
Während Ihr Fall noch geprüft wird, sind Ihre entsprechenden SCHUFA-Daten für Dritte nicht einsehbar.
Wer darf den SCHUFA-Score außer mir abrufen?
Egal, ob Sie einen Mobilfunkvertrag abschließen, Ihren Stromanbieter wechseln oder ein Auto leasen möchten: In der Regel wird der jeweilige Anbieter zunächst eine SCHUFA-Auskunft über Sie einholen. Auch potenzielle Vermieter bestehen vorab immer öfter auf eine Selbstauskunft. Hinzu kommt, dass Unternehmen wie eBay Ihre Identität über die SCHUFA prüfen, bevor Sie ein Nutzerkonto anlegen können. Auf diese Weise soll verifiziert werden, dass es sich bei den Nutzern um real existierende Personen handelt und nicht um Fake-Profile von Betrügern. Wenn die SCHUFA keine Daten zu Ihrer Person bekommt, können Sie sich unter Umständen also nicht als Nutzer registrieren.
Worauf hat der Bonität-Score Einfluss?
Der SCHUFA-Score kann Einfluss auf die Konditionen haben, zu denen Ihnen beispielsweise ein Kredit gewährt wird. Vielleicht will eine Versicherung auch keine Verträge mit Ihnen abschließen. Aufgrund eines schlechten SCHUFA-Orientierungswertes müssen Sie bei der Bank unter Umständen höhere Zinsen zahlen – oder Sie bekommen den Kredit erst gar nicht. Versand- und Online-Händler entscheiden anhand des Werts für gewöhnlich, welche Zahlungsmodalitäten sie Kunden anbieten. Verbraucher mit schlechtem SCHUFA-Score haben auch seltener die Möglichkeit, auf Rechnung einzukaufen. Darüber hinaus könnte die Beantragung eines Girokontos abgelehnt werden.
Wie schnell erholt sich der SCHUFA-Score?
Wie lange es dauert, bis der SCHUFA-Score steigt, hat mit den gesetzlichen Vorgaben zur Löschung zu tun. Die von der SCHUFA erfassten Daten werden nach einem festgelegten Zeitraum wieder gelöscht:
Löschfristen der bei der SCHUFA gespeicherten Daten
| gespeicherte Daten | Frist zur Löschung |
|---|---|
| störungsfreie Verträge (z. B. Girokonto, Kreditkarte, Handyvertrag) | sofort nach Auflösung |
| Bürgschaft | sofort nach Ablauf |
| störungsfreie Kredite | 3 Jahre nach Rückzahlung |
| Kreditanfragen | nach 12 Monaten |
| frühere Anschriften (dienen der Identifizierung und sollen Verwechslungen vermeiden) | 3 Jahre nach Umzug |
| Pfändungsschutzkonten, Basiskonten | sofort nach Auflösung |
| Daten aus Schuldnerverzeichnissen | bis zu 3 Jahre |
| Verbraucher-, Privatinsolvenz | 6 Monate nach Beendigung |
| Restschuldbefreiungsverfahren | 6 Monate nach Beendigung |
| abgewiesene Insolvenzverfahren oder Versagung der Restschuldbefreiung | 6 Monate oder 3 Jahre (indivuell unterschiedlich) |
Zahlungsstörungen (z. B. mehrfache Mahnungen, nicht-vertragsgemäßes Verhalten bei Handyverträgen oder Krediten) | 36 Monate (3 Jahre)
sollten die Zahlungsstörungen innerhalb von 100 Tagen nach der Übermittlung an die SCHUFA beglichen werden, verkürzt sich die Frist auf 18 Monate (Neuregelung seit dem 01.01.2025) |
Quelle: SCHUFA.de und Vergleich.de, Stand: 03.02.2026
Fazit: Der neue SCHUFA-Score ist wichtig bei Krediten und Vertragsabschlüssen
Der SCHUFA-Score ist ein zentrales Instrument für die Einschätzung der Bonität und hat damit großen Einfluss auf Kredite, Verträge und deren Konditionen. Ein schlechter Score kann z. B. zu Kreditablehnungen und verweigerten Handyverträgen führen. Wer über einen guten Score verfügt, zahlt geringe Kreditzinsen und kann problemlos Verträge mit Ratenzahlungen abschließen.
Die SCHUFA sammelt Informationen zu aktuellen und ehemaligen Wohnanschriften, zu Vertragsdaten über Bankkonten, zu Kreditkarten sowie zu Leasing- und Ratenzahlungsverträgen. Nicht erfasst werden z. B. Einkommen, Beruf, Arbeitgeber, Nationalität oder detailliertes Kaufverhalten.
Verbraucher können seit der Einführung des neuen Score-Systems im März 2026 jederzeit ihre Daten auf der Website der SCHUFA einsehen. Dazu ist es notwendig, einen eigenen Account anzulegen. Entdecken Sie fehlerhafte Angaben, haben Sie ein Recht auf Korrektur. Zudem gibt es geregelte Löschfristen von bis zu 3 Jahren.
Bei fehlerhaften Einträgen sollte die SCHUFA den Fehler direkt mit dem entsprechenden Unternehmen klären und so schnell wie möglich korrigieren. Sollte sich die SCHUFA weigern, fehlerhafte oder veraltete Einträge zu löschen oder zu korrigieren, können Sie sich an die folgende Schlichtungsstelle wenden:
SCHUFA Ombudsmann
Postfach 5280
65042 Wiesbaden
FAQ zum SCHUFA-Score
Haben Sie noch Fragen zum Bonität-Score der SCHUFA? Hier finden Sie weitere Antworten.
Gar nicht. Eine Arbeitslosigkeit hat keinen unmittelbaren Einfluss auf den SCHUFA-Score. Die berufliche Situation des Verbrauchers wird von der Auskunftei nicht erfasst. Kommt es durch fehlendes Einkommen allerdings zum Zahlungsverzug oder Zahlungsausfall, verschlechtert sich Ihre Bewertung.
Im Falle einer Insolvenz einer Personengesellschaft haftet der Verbraucher mit seinem eigenen Vermögen. In diesem Fall verschlechtert sich auch der private SCHUFA-Score. Anders sieht es bei einer Kapitalgesellschaft aus: Hier ist das Unternehmen eine eigenständige, juristische Person und damit rechtlich getrennt von der Privatperson. In Ausnahmefällen kann sich die Insolvenz hier trotzdem nachteilig auf den privaten SCHUFA-Score auswirken.
Internationale Firmen haben die Möglichkeit, den SCHUFA-Score abzufragen und für die Beurteilung der Bonität eines Verbrauchers zu berücksichtigen. Ob das jeweilige Unternehmen davon Gebrauch macht, ist ihm überlassen und müsste bei ihm selbst erfragt werden.
Wenn Ihnen die Banken wegen Ihres schlechten SCHUFA-Scores keinen Kredit einräumen, gibt es alternativ auch Anbieter, die Kredite ohne vorherige SCHUFA-Prüfung gewähren. Aufgrund des größeren Risikos für den Anbieter müssen Sie in solchen Fällen aber mit sehr viel höheren Zinsen und Gebühren rechnen. Bevor Sie sich für einen Kredit ohne SCHUFA entscheiden, empfiehlt es sich, das Kleingedruckte in den Vertragsunterlagen genau zu prüfen.

